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Deutsche Meisterschaften A-Jugend in Bremen

21.05.2007

Kein Respekt vor dem Alter hieß es bei den Deutschen A-Jugendmeisterschaften im Herrenflorett in Bremen, wo die Jahrgänge 1990 bis 1992 um die Medaillen kämpften. Gleich vier Fechter des Jahrgangs 1992 schafften den Sprung ins Finale der besten Acht, drei davon ohne Niederlage in den Direktausscheidungen. „Opfer“ der ungestümen Jugend war neben den favorisierten Heidenheimern Panczuk, Bullinger und Betz auch unser Jenaer Felix Reinhardt, der als 9. das Finale leider knapp verpasste. Er verlor gegen den 92er Lucas Tatusch und dann im Hoffnungslauf gegen den späteren Vizemeister Maxim Krohmer. Auch Krohmer brauchte den Hoffnungslauf, denn er verlor gegen den 92er Hartmann aus Halle, der jetzt für TBB startet. Auch der neue Deutsche Meister Moritz Kröplin verlor als Führender der Deutschen Rangliste im Direktausscheid gegen einen 92er (Sascha Kahl), fand aber über den Hoffnungslauf zurück in die Erfolgsspur und siegte.

Weitere Jenaer Platzierungen: Florian Hein auf Platz 27, der die Vorrunde und die beiden Zwischenrunden gut überstand, dann aber gegen Tatusch (Bad Mergentheim) und Betz (Heidenheim) verlor. Johannes Karmann, der sich erst im letzten Turnier die Fahrkarte nach Bremen erkämpft hatte, überstand die Vorrunde ohne Niederlage, schied aber in der 1. Zwischenrunde, aus der sich 48 Fechter für das Weiterkommen qualifizierten, als 51. knapp aus.

Im Mannschaftswettbewerb der Deutschen A-Jugendmeisterschaften im Herrenflorett in Bremen waren 16 Mannschaften am Start. Aufgrund der Ergebnisse der Einzelmeisterschaften vom Vortag wurde das Team Thüringen (Reinhardt, Hein, Karmann, Precht) mit Halle Neustadt (vertritt Sachsen-Anhalt), Leverkusen (Landesverband Nordrhein) und Walddorf (Landesverband Hamburg) in die Qualifikationsrunde für die Direktausscheidung gesetzt.

Die Thüringer Auswahl gehörte nicht zu den Titelanwärtern, wollte aber das Halbfinale erreichen. Leider ging in den Vorrundengefechten einiges schief. Zunächst gab es erstmals in der jüngeren Geschichte eine Niederlage gegen die TSG Halle Neustadt. Diese fiel mit 44:45 gegen das Leistungszentrum aus dem benachbarten Sachsen-Anhalt zwar denkbar knapp aus, aber schon hier zeigte sich, dass das Team von Landestrainer Wolfram Parade zu viele taktische Fehler machte, um die Hallenser klar zu bezwingen. Auch gegen die Mannschaft von Bayer Leverkusen lief es nicht viel besser. Da haben wir auch nicht überzeugt und nur mit Kampf und Krampf mit 45:35 gewonnen“, meinte der Trainer später.

Im dritten Mannschaftskampf war der Walddörfer FC kein starker Gegner. Der 45:22-Sieg machte einen Klassenunterschied deutlich.

In der K.O.-Runde wartete mit dem FC Moers (Landesverband Nordrhein) gleich ein starker Gegner auf das Thüringer Team. Hier hielten die Jungs die taktische Marschroute ein, hatten zwischenzeitlich einen Vorsprung von bis zu 10 Treffern, gewannen aber am Ende in einer Zitterpartie etwas glücklich mit 42:41. Im Viertelfinale hieß der nächste Gegner FC Tauberbischofsheim. Verstärkt durch die Neuzugänge der Saison Hartmann (aus Halle) und Kahl (aus Lüneburg) waren die jungen Taubertäler die Favoriten. Florian Hein war mit 16 Treffern der beste Fechter des Thüringer Teams. Am Ende des 4. Gefechtes lagen die Thüringer sogar knapp mit 19:17 in Führung. Dennoch reichte es nicht zum Sieg.

Die Thüringer unterlagen mit 36:45 und mussten sich am Ende mit Platz 7 begnügen. Deutscher Meister wurde souverän der Heidenheimer SB (Landesverband Württemberg) vor Tauberbischofsheim und dem Königsbacher SC aus Koblenz.

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