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Scholz bei den Deutschen Meisterschaften

22.01.2007

Tauberbischofsheim Mit einer überzeugenden fechterischen Leistung hat sich Robert Scholz vom FSC Jena für das Finale der Deutschen Meisterschaften qualifiziert.
Scholz vom FSC Jena einen Finalplatz bei den Deutschen Meisterschaften. Bis zum Viertelfinale war es für den Studenten der Fachhochschule Jena ein langer und beschwerlicher Weg.
Nachdem er die Vorkämpfe am ersten Wettkampftag ohne Niederlage überstanden hatte, warteten am zweiten Turniertag die ganz großen Brocken. Von nun an waren nur noch die besten 32 Fechter aus Deutschland am Start. Sein erster Gegner, Steffen Mika vom FC Tauberbischofsheim, hatte gegen Robert keine Chance und musste die Planche vor Ablauf der regulären Kampfzeit als Verlierer verlassen. Europameister Ralf Bissdorf vom Heidenheimer SB hatte noch eine Rechnung mit Robert Scholz offen. Denn beim Messepokal in Graz hatte er im Halbfinale gegen ihn eine Niederlage einstecken müssen. Diesmal hatte der Heidenheimer die besseren Karten. So musste Robert den langen Weg über den Hoffnungslauf gehen und das mit Erfolg. Routiniert und taktisch klug eingestellt, behielt Robert Scholz gegen den Tauberbischofsheimer Friedrich Barsch die Oberhand und zog in die nächste Runde ein.
Auch Lukas Lehmann (FC TBB) konnte den Siegeszug des Thüringers nicht stoppen.
Nun ging es um den Einzug ins Finale der besten Acht. Wieder war es ein Fechter aus der Hochburg Tauberbischofsheim, der den Jenaer endlich stoppen wollte. Mit 10:7 lag Robert schon fast aussichtslos zurück. Doch nach der ersten Pause drehte Robert den
den Spieß um und konnte einen viel umjubelten 15:12 Sieg feiern.
Im Viertelfinale traf Robert dann auf den amtierenden Weltmeister Peter Joppich aus Koblenz. Diese Hürde war für den gebürtigen Görlitzer nicht zu nehmen. 1300 Zuschauer verfolgten die Finalkämpfe in der überfüllten Ausstellungshalle eines Autohauses in Wertheim. In einem an Spannung kaum zu überbietenden Gefecht setzte sich Peter Joppich gegen den Junioren-Weltmeister von 2005, Benjamin Kleibrink vom OFC Bonn, nach deutlichem Rückstand noch mit 15:14 durch und wurde Deutscher Meister.

Robert Scholz
Die Mannschaft des FSC Jena ist Vizemeister geworden!

Insgesamt bin ich mit meinen Männern sehr zufrieden, sagte Trainer Wolfram Parade nach den Einzelwettkämpfen. Mit vier Fechtern unter den besten 32 und vorderen Platzierungen in einem so starken Feld haben wir unser bisher bestes Ergebnis bei Deutschen Meisterschaften erzielt.

Thomas Stanek konnte sich erneut stark in Szene setzen. Nach Siegen über Tobias Süss vom FC Moers und Dan Elsner vom Heidenheimer SB besiegte er auch die Nummer eins der deutschen Juniorenrangliste, Johann Gustinelli vom FC Tauberbischofsheim, überraschend deutlich mit 15:8. Gegen Ex-Weltmeister Andre Wessels vom FC Tauberbischofsheim wehrte er sich tapfer, konnte aber eine 15:10-Niederlage nicht verhindern. Thomas wurde mit einem hervorragenden 9. Platz bester Junior der Titelkämpfe.

Sein Bruder Michael zeigte ebenfalls ein starkes Turnier. Schade, dass er mit Lars Schache (FC TBB) nicht so gut zurecht kam und gleich nach dem ersten Kampf in den Hoffnungslauf musste. Wie er dann aber Alexander Hock (TV Bad Mergentheim) mit 15:3 deklassierte, war schon beeindruckend. Auch gegen den Routinier Roman Christen aus Tauberbischofsheim zeigte Michael seine Klasse. Erst in den letzten Sekunden der Kampfzeit konnte er mit überraschenden Aktionen das Blatt wenden und einen Treffer-Rückstand noch in einen 11:9-Sieg umwandeln. Die Auslosung wollte es so, dass er erneut gegen Lars Schache antreten musste. Auch diesmal gelang ihm kein Sieg und Michael musste sich mit dem 13. Platz zufrieden geben.

Das Erreichen der Runde der besten 32 war für unseren Youngster Janek Löbel schon ein Teilerfolg. Gegen Johann Gustinelli vom FC TBB wollte er endlich gewinnen. Janek hielt seine taktische Marschroute lange gut durch. Zum Ende der Kampfzeit misslangen ihm jedoch drei Aktionen in Folge. Die Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Gegen den Bochumer Fabian Herzberg drehte der Sportgymnasiast dann richtig auf und siegte klar mit 15:10.
Auch gegen Lars Schache vom FC Tauberbischofsheim zeigte Janek, dass er sich vor großen Namen nicht verstecken muss. Zwar reichte es diesmal nicht zum Sieg, aber wie er sich eingesetzt und bis zum Schluss gekämpft hat, ist sehr lobenswert“, so Trainer Parade abschließend.

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