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Malente 2015 - Trainingslagertagebuch

23.08.2015

Der letzte Tag

Von W.Bohn

Leider hat nun schon der letzte Tag begonnen ... das Trainingslager neigt sich dem Ende zu. Morgen geht es nach Hause und dann fängt der Alltag wieder an. So ein Trainingslager ist immer etwas Besonderes ... und ich denke, alle freuen sich schon auf das kommende Jahr und das Eröffnungstrainingslager. Aber der „Reihe“ nach. Der Tag begann wie immer, Frühsport. Schon der Begriff hat es in sich, erst recht die Umsetzung. Der Unbarmherzige (Micha) kennt kein Pardon. Dann war kaum noch Zeit für die morgendliche Präparation für das beste Outfit – Frühstück. Die mit der Sonnenbrille (alle die mit waren, wissen schon), also die junge Frau aus Südafrika, brachte wieder Stimmung in das Frühstück. Sie ist immer gut drauf und zeigt das auch. Machen die das zu Hause auch so? Wir waren sehr diszipliniert und ruhig. Auch MJ langte wieder zu, nachdem er zwischenzeitlich die Nahrungsaufnahme verweigert hatte. Das Frühstück war so ganz gut ... frische Brötchen und dann diese neumodische Nahrung mit Müsli und so ... naja. Anschließend ging es in den Trainingsgruppen weiter. Hat allen Spaß gemacht und war anstrengend. Leider konnten wir nur 2,5 Stunden am Vormittag trainieren, bei unserem Trainingszustand eigentlich zu kurz. Mittagessen und dann kam der Hammer – bis 15.45 Uhr Nachmittagsschlaf. Ich lege darauf besonderen Wert, wegen der Regeneration. War auch notwendig, denn ab 16 Uhr ging es in der Halle noch mal hoch her. Markus konnte leider nicht mit machen, da ihn die zwei Trainingseinheiten an denen er aktiv teilgenommen hatte, an physische und psychische Grenzen geführt hatten. Alle anderen stellten sich zu dem Hallenbiathlon (extra von Uwe mit genialen Einlagen entworfen) auf. 4 Mannschaften, gut gemischt, standen nach dem Erwärmungsspiel bereit. Wer wird gewinnen? Ich sage es mal so, am Ende stimmte etwas nicht ... Richards Mannschaft war letzte, das konnte nicht sein, wir witterten Betrug. Das oberste Schiedsgericht bestätigte aber das Ergebnis. Einer muss ja verlieren. Interessante Übungen wie Häuserbau, Unter-der-Leine-Durchkriechen, Florett-auf-Tennisball-Stoßen und diverse Hindernisse forderten uns heraus. Die Strafrunden hatten es auch in sich. Wer hatte eigentlich gewonnen, das ging fast unter bei der Diskussion um den letzten Platz. Training geschafft ... und ab ging es nach erneuten Styling zum Abschlussabend. Micha stand am Grill ... die Steaks schmeckten super (nicht so wie die Würstchen und der Kartoffelbrei vom Vortag). Dann kam der Auftritt der Trainingsgruppen. Supereinlage von den Großen ... Respekt! Die Kleinen hatte sich auch was einfallen lassen. Alle hatten Spaß und danach einfach Müdigkeit ... Nachtruhe. Die Großen saßen noch etwas mit den Trainern zusammen und schmiedeten neue Pläne für die kommende Saison. Mir hat es jedenfalls viel Freude bereitet und ich war richtig stolz auf unsere Sportler. Super Einsatz im Training, tolle Disziplin und Thüringer Freundlichkeit ... wow. Danke muss ich auch unserem Team vor Ort sagen. Frau Müller mit ihrer ruhigen und freundlichen Art räumte jedes Problem aus dem Weg, bevor es überhaupt aufkam, Micha mit seinem sportlichen Einsatz als Vorbild, Markus als unermüdlicher Fahrer bei diversen Krankenhausbesuchen, Uwe mit seinen sensationellen Ideen und Einsatz ... Danke von dem, der über den  4. Tag für das Trainingslagertagebuch eigentlich nicht schreiben sollte.

PS: übrigens sind wir alle wieder zu Hause!

19.08.2015

Tag 3

Von Paula, Max & Bene

Nach einer gefühlt zu kurzen Nacht wachten wir mit Muskelkater auf. In diesem Zustand liefen wir die 2,5km, unserem alltäglichen Morgenlauf. Nach einem ausführlichen Frühstück erschien zum ersten Mal die Sonne am Himmel. Sie läutete sogleich die nächste Trainingseinheit ein.  Es gab einen Hindernislauf mit anschließendem Kraftkreis. Beides musste 20min lang stätig wiederholt werden (3x Mal mit Pause dazwischen).

Am Nachmittag ging es bei strahlendem Sonnenschein an den Strand von Laboe. Ein Teil besuchte noch das alte U-Boot. Am Strand spielten wir Volleyball, Frisbee und gingen Schwimmen. Nach 3 Stunden (zu kurz leider) mussten wir wieder zurück. Um 19.00 nach dem Abendbrot stand eine spezielle Trainingseinheit an.

Die Trainerin Sylvia brachte uns mit "Pezzibällen" und Drum-Sticks an unsere Grenzen (wie schon die letzten Jahre). Nach dieser abwechslungsreichen Einheit veranstalteten Micha und Markus noch ein Staffelschwimmen mit uns. Das war nach dem Trommeln sehr anstrengend. Es waren verschiedene Schwimm- und Fortbewegungsarten.

Insgesamt war es ein schöner Tag.

2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 2015 Malente Tag 3 

18.08.2015

Tag 2

Für die Redaktion ist es nicht immer leicht, die Texte der Kinder auf die Homepage zu bringen. An dieser Stelle die Anmerkung, dass der Text doch erheblich verändert wurde. Das Original gibt es hier.

Der zweite Tag unseres Trainingslagers begann wie üblich mit Frühsport. Zum Glück waren die Strecken nicht mehr so nass. Dann ging es zum Frühstück, um die knurrenden Bäuche zu füllen.

Um 9 Uhr gab es die zweite Trainingseinheit. Beinarbeit stand auf dem Programm. Nach einer Stunde gab es dann eine kurze Pause und es ging weiter mit einer Art „Kraftkreis“. Geschafft vom Training sprangen wir  unter die Dusche und es ging zum Mittag. Es gab Chili con Carne. Und für die anderen Spaghetti Bolognese vegetarisch.

Nach einer kurzen und erholsamen Mittagspause kam das Nachmittagstraining. Wir haben eine Ausdauereinheit gemacht und anschließend noch Basketball gespielt. Die Zeit verging wie im Flug und schon stand das Abendessen vor der Tür.

Gestärkt gab es die letzte Einheit des Tages wie immer hier: Schwimmen in der Schwimmhalle. Das hat wie immer viel Spaß gemacht. Anschließend fiel der Großteil von uns sofort ins Bett. Max musste noch lautstark die jungen Schwimmer und Schwimmerinnen zusammenfalten, die unsere Nachtruhe störten.

Morgen geht's weiter…

17.08.2015

Tag 1

Von Tim Eisenschmidt (Jüngste Gruppe)

Heute früh waren wir alle um 7 Uhr zum Joggen. Laufen im Nieselregen – furchtbar aber es ist dann schön, wenn wir wieder alle da sind und es geschafft haben. Micha ist da erbarmungslos. Irgendwie ist es manchmal komisch, die Pfeile auf dem Boden zeigen wo es lang gehen soll, aber es waren nicht immer welche da. Also einfach den anderen hinterher. Danach ging es zum Frühstück. Lissy konnte auch schon wieder etwas laufen, Markus hat sie dann nochmal zum Arzt gefahren. Sie war ganz tapfer und es ist nicht ganz so schlimm wie wir alle dachten. Es war schön ruhig dabei. Nach dem Frühstück hatten wir von 9 bis 11 Uhr unsere zweite Trainingseinheit mit Beinarbeit und Koordinationstraining. Dabei ging es auch um Aufmerksamkeit und unsere Beobachtungsgabe. Pia konnte den Stoppschritt perfekt zeigen, da sie ihn in Jena schon mal gelernt hatte. Dann haben wir die Großen beim Training beobachtet und mussten feststellen, dass Maike die beste Beinarbeit hat. Im Anschluss ging es zum Mittagessen. Das Essen schmeckt hier gut und es gibt genug. Leider war kein Wackelpudding mehr da. Vor der nächsten Trainingseinheit war bis 15 Uhr Mittagsruhe. Herr Bohn legt wegen dem Training besonderen Wert auf völlige Ruhe in dieser Zeit. Die zweite Trainingseinheit ging von 15 bis 17 Uhr. Dort haben wir unsere Aufmerksamkeit weiter verbessert. Keiner hat gesprochen und wir haben uns nur mit Zeichen verständigt. Aber es hat super funktioniert und Herr Bohn war fast zufrieden. Frau Müller war auch ganz ruhig. Das haben wir an seinem breiten Lächeln gesehen. Um 17.45 gab es dann Abendbrot. Anschließend war bis 19.40 Freizeit zum Lesen, Tischtennisspielen, Schachspielen und Süßigkeiten Vernichten. Von 19.45 bis 20.45 stand Schwimmen auf dem Plan. Heute durften wir mehr planschen als am Sonntag, das hat uns viel Spaß gemacht. Dabei konnte wir super auf Herrn Fritzlar rumspringen und er hat uns nach den Übungen wunderbar hoch geworfen. 21 Uhr waren wir dann alle auf unseren Zimmern und 22 Uhr war Nachtruhe. Wer nun denkt wir sind schon kaputt, der hat sich getäuscht. Denn wir haben uns zwar völlig verausgabt und Muskelkater, aber sind gespannt was uns morgen erwartet.

2015 Malente Tag 1

Jüngste Gruppe

16.08.2015

Anreise

Von Markus

Am Sonntag war es endlich wieder soweit, das von allen langersehnte Trainingslager in Malente rückte in greifbare Nähe. Die Freude wich jedoch sehr bald blankem Entsetzten und Unmut, als wir uns bereits VOR 6:00Uhr am Sportforum trafen. Unser erster Zwischenstopp auf dem Weg an die Küste erfolgte am Rasthof Köckern. Hier sammelten wir unsere drei Teilnehmer aus Nordhausen auf, die bereits auf uns warteten. Aus dem geplanten kurzen Zwischenstopp wurde jedoch eine ausgedehnte Pause, da einer unserer Jenaer Teilnehmer verschlafen hatte und ebenfalls nach Köckern kommen sollte. Als dieser endlich angekommen war konnten wir unsere Reise fortsetzen. Weiterhin hatte Herr Bohn sofort einen neuen Kandidaten für seine Trainingsgruppe gefunden. Trotz der unerwarteten Verzögerung und dem endlosen Schleichen auf den norddeutschen Autobahnen erreichten wir pünktlich zum Mittagessen unser Ziel.

Im Anschluss erfolgte die Zimmervergabe und, wie gewohnt, eine Einweisung bezüglich der Gruppenzusammensetzung und Trainings-, Essen- und Pausenzeiten. Allerdings, und das war eher ungewohnt, in Kurzfassung. Das insbesondere während der Mittagspause absolute Stille auf dem Gang vor den Zimmern zu herrschen hat, wurde von Herr Bohn auf seine ganz eigene Art unmissverständlich übermittelt.

Nachdem somit die formellen Sachen geklärt waren, starteten wir direkt in die erste Trainingseinheit. Diese nahm für Lissi jedoch bereits kurz nach der Erwärmung ein schnelles Ende. Mit einem umgeknickten Fuß sind die läuferischen Aktivitäten für diese Woche wohl gelaufen. Alle anderen überlebten mehr oder weniger knapp und freuen sich bereits auf die noch kommenden Trainingseinheiten. Schauen wir mal, was die Wochen noch so für uns bereit hält…