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Salve Cup Weimar - Unsere Jüngste zum ersten Mal auf dem Podest

04.05.2014

von Hans-Gerd Jörgens 

Weimar. Für Annika Müller ging beim Salve Cup in Weimar ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Durch eine gute kämpferische Einstellung und mit einer guten fechterischen Leistung bereits in der Vorrunde sicherte sich Annika den Einzug in den Direktausscheid der besten 8 in der Altersklasse 2004+. Im ersten Gefecht besiegte sie die Weimarerin Hoffmann und stand nun im Halbfinale. Dort unterlag sie zwar Maja Finke aus Wiesbaden 6:10, aber der Podestplatz war gesichert! Betreuer Robert Müller: “Mit der fechterischen Leistung war ich sehr zufrieden.“ Wie wird das Familienduell in Jena aussehen? Denn ihre größere Schwester Emilie platzierte sich noch etwas besser, auf Platz 2. Auch sie konnte wieder einmal überzeugen und musste sich nur der körperlich und sportlich überlegenen lettischen Fechterin Solodowskaja im Finalgefecht beugen. Dahinter konnte Annegret Beyermann Platz 5 belegen. Einen weiteren Podestplatz sicherte sich in der Altersklasse 2003 Isabell Hönnger mit Platz 3.

Durch die Teilnahme der lettischen Fechterinnen und Fechter bekam dieses Jahr der Salve Cup eine ziemliche Verstärkung. Gerade im Herrenflorett dominierten die internationalen Fechter und unsere Starter mussten deren Stärke beim Aufeinandertreffen im Direktausscheid gleich 5 Mal anerkennen und sich geschlagen geben. Sowohl Manuel Görtz, Hannes Gerlach als auch Lukas Zagornik konnten sich nach Erreichen des 8er DA gegen sie nicht durchsetzen und landeten auf den Plätzen 6, 7 und 8. Dagegen schieden Franz Stier und Fritz Dahmlos schon im 16er DA gegen die lettischen Fechter aus. Trotzdem muss man ihnen weitere Fortschritte in ihrer noch recht kurzen fechterischen Entwicklung bescheinigen.

Sehr spannend gestaltete Nolann Renard seinen Wettkampf. In Vorrunde und bis zum Halbfinale setzte er sich souverän durch. Doch dann konnte er sich äußerst knapp nach dem 5:5 Zwischenstand erst durch den Entscheidungstreffer mit 6:5 durchsetzen. Gegen den Saalfelder Laurenz Dörfer, den er noch in Weida geschlagen hatte, stand er diesmal im Finale auf verlorenem Posten und unterlag mit 4:10. Aber auch Platz 2 und sein Auftreten beweisen seine weitere Entwicklung und sind ein sehr gutes Ergebnis.