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Rolandpokal Nordhausen

15.11.2013

Erfolgreicher FSC Jena beim Rolandpokal in Nordhausen

Von Hans-Gerd Jörgens

Nordhausen. Mit 21 Sportlern, 3 Betreuern und 3 Kampfrichtern reiste der FSC Jena am 9.November zum Thüringer Ranglistenturnier für die B-Jugend und Schüler nach Nordhausen. Damit waren wir, trotz einiger Verletzungssorgen, in allen Altersklassen im Damen- und Herrenflorett vertreten. Aber nicht nur mit der Zahl der startenden Sportler konnten wir zufrieden sein, sondern auch die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Rolandpokal Nordhausen

In den Auseinandersetzungen mit Sportlern aus 15 Vereinen der Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen erreichten 17 Fechter unseres Vereins in ihren Altersklassen die Finalrunde der besten 8 und brachten insgesamt 8 Medaillen mit nach Hause. Hervorzuheben sind dabei die beiden 1.Plätze von Emilie Müller AK 2002 und Jose Antolin Neumann B-Jugend 2001.

Emilie überwand dabei eine „lange Durststrecke“ und zeigte wieder ihr wahres Leistungsvermögen. Hatte sie in der Vorrunde noch gegen ihre Finalgegnerin, Amelie Zosel aus Weida, 3:5 verloren, setzte sie sich nun im Finalgefecht nach zwischenzeitlich deutlicher Führung am Ende knapp aber hochverdient mit 10:9 durch.

Seinen ersten Sieg bei einem Ranglistenturnier konnte Jose A. Neumann feiern. In der 9er Vorrunde startete er mit 7 Siegen und setzte sich dann im Direktausscheid unter anderem auch gegen seinen Vereinskameraden Simon McCaulley mit 10:7 durch. Höhepunkt war aber das Finalgefecht gegen den Favoriten und Ranglistenersten aus Altenburg, Cornelius Krebs.  Hatte er in der Vorrunde noch 1:2 gegen Cornelius knapp verloren, ließ Jose seinem sportlichen Gegner im Finale keine Chance. Hochkonzentriert und mit klar durchdachten Aktionen führte unser Fechter von Anfang an, baute diesen Vorsprung immer weiter aus und siegte 10:4.

Es gab auch weitere Premieren in unserer Delegation. Zum ersten Mal auf dem Siegerpodest standen Jannes Dressel/B-Jugend 2000 und Friedrich Oppeland/B-Jugend 2001. Beide holten sich eine Bronzemedaille.

Jannes, in der Vorrunde schwach gestartet, steigerte sich im 16er Direktausscheid, bezwang zunächst seinen Vereinskameraden Max Bornschein 10:7 und scheiterte dann denkbar knapp am Magdeburger Thiel 9:10. Es war also sogar mehr möglich gewesen.

Für Friedrich war im Halbfinale der Altenburger Krebs noch zu stark. Er unterlag Cornelius 1:8. Vorher hatte Friedrich seinen Trainingspartner Moritz Jordan 10:4 bezwungen.

Zu ihrem ersten Wettkampf traten Annika Müller AK 2004+ und Lukas Biber AK 2002 an. Annika erreichte dabei einen 6. Platz. Lukas scheiterte zwar in der 1.Vorrunde, konnte aber einen Sieg verbuchen und sein fechterisches Talent unter Beweis stellen. Na klar wollte er mehr und Tränen begleiteten seine Niederlagen. Aber beide, Annika und Lukas werden, wenn sie weiter fleißig trainieren, ihren Weg gehen.

Zum ersten Mal wollte auch Manuel Görtz seinen Dauerrivalen Theo Loesche aus Nordhausen bezwingen. Er war im Finalgefecht nah dran, scheiterte aber wieder knapp mit 7:10. Doch der Abstand ist kleiner geworden.

„Den Bock umstoßen“ müssten nun auch mal, und möchten sie sicher auch, Laura Hönnger und Pauline Buchwald. Beide scheiterten wieder im Halbfinale an ihren Gegnerinnen und belegten die 3.Plätze. Gerade für Pauline war es möglich. Besiegte sie in der Vorrunde ihre spätere Halbfinalgegnerin, die Hallenserin Riedel, noch mit 5:0, scheiterte sie dann im Kampf um den Einzug in´s Finalgefecht knapp mit 7:10.

Verbessert zeigte sich Hannes Gerlach. In der Vorrunde mit 4 Siegen und ordentlich gefochten, traf er im ersten Gefecht des 8er Direktausscheids auf den Weidaer Krödel. Unglücklich verlor Hannes 9:10.

Tränen in den Augen hatte auch Lukas Zagornik. Gern hätte er wieder eine Medaille mit nach Hause genommen. Aber E.Szumodalski/FSC Nordhausen stoppte ihn im Direktausscheid mit 10:7.

Insgesamt waren die Betreuer S. Michaluk, R. Müller und H.-G.Jörgens aber mit den Ergebnissen zufrieden.

Verbundenheit zeigte der FSC Jena mit den Thüringer Fechtvereinen auch, indem er dem FSC Nordhausen Markus Kammel mit Technik und seiner Erfahrung als TD zur Sicherung eines zügigen Wettkampfablaufes zur Verfügung stellte. Selbst der Präsident des Thüringer Fechtverbandes, Wolfgang Bohn, „legte Hand an“ und half.

 

Am Sonntag stand das erste Thüringenpokalturnier dieser Saison an. Für den FSC Jena waren Johannes Hufnagl und Marco Rindermann vertreten. Beiden konnten sich im 13er Feld gegen fast alle Gegner durchsetzen. Nur einer war an diesem Tag nicht schlagen, Bernd Stöhr von der TSG Halle Neustadt. So blieb für beide der Platz links (2. Johannes Hufnagl) und rechts (3. Marco Rindermann) auf dem Podium übrig.

 

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