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Bericht zu F. Reinhardt

Bad Cannstatt.(hr) Ein F?nkchen Hoffnung hatten Trainer Wolfram Parade und sein Sch?ler Felix Reinhardt vor dem letzten Ranglistenturnier des DFB noch, dass es vielleicht f?r eine Europameisterschafts- Teilnahme reicht. Daf?r musste sich der Jenaer Sportgymnasiast in der Deutschen Rangliste um zwei Pl?tze verbessern.

Am ersten Wettkampftag standen dann 206 Fechter aus 14 Nationen auf der Bahn um zun?chst die Runde der besten 64 Teilnehmer zu ermitteln. Die drei Ausscheidungsrunden ?berstand Felix gut. Nur in Runde drei kam er etwas ins Stolpern. Nachdem er bis dato noch kein Gefecht verloren hatte, kassierte er gleich drei Niederlagen infolge und stand kurz vor dem Ausscheiden.

Mit einer konzentrierten Leistung besiegte er in den folgenden Gefechten alle seine Konkurrenten und hatte die Runde der besten 64 Florettfechter erreicht.

Im ersten Gefecht hatte der Franzose Dorian Pelletant schon 7:2 gef?hrt als Felix seine Taktik ?nderte und noch mit 15:13 gewinnen konnte. Leichter war es gegen den Koblenzer Maxim Krohmer, der gegen den Jenaer mit 15:8 den K?rzeren zog.

?ber die Stationen 15:12 gegen Johannes Poscharing (?sterreich) und 15:6 gegen Andreas Nicolaidis (Schweden) war er danach schon dicht an das Viertelfinale herangekommen.

Dann kam der Franzose Pierre Queiros. Gegen ihn kam der Sportgymnasiast aus Jena ?berhaupt nicht klar. Der konnte sich so clever verteidigen, so dass Felix nicht im Stande war die erste Niederlage am zweiten Wettkampftag kassieren zu m?ssen.

Nun blieb ihm noch der Hoffnungslauf. Wieder hie? der Gegner Johannes Poscharing aus Wien. Bis ins letzte Gefechtsdrittel war es ?u?erst spannend. Erst am Ende der Kampfzeit konnte sich Felix vom ?sterreicher etwas absetzen und war mit seinem 15:13 Sieg im Viertelfinale.

Da seine deutschen Mitbewerber f?r das EM- Ticket an dieser Stelle schon nicht mehr dabei waren, stand fest, dass er bei der Europameisterschaft vom 7. bis 10.M?rz in Novi Sad dabei ist.

Das Viertelfinalgefecht gegen den ?sterreicher Dominik Wohlgemuth war da schon nicht mehr so bedeutsam. Da war die Spannung bei ihm raus, meinte Trainer Wolfram Parade. Die Niederlage tat auch nicht sonderlich weh, denn Felix wurde als Siebenter bester Deutscher und war wohl im Kopf schon bei der EM.

Von den weiteren Th?ringer Startern hinterlie? Franz Opel vom FSC Jena den besten Eindruck. Der hatte als j?ngster Starter die zweite Runde erreicht und fechterisch deutliche Fortschritte gemacht. Philipp Kempert und Florian Hein schieden an gleicher Stelle mit etwas Pech aus. Sie verpassten die dritte Runde denkbar knapp. Dagegen blieben Johannes Karmann und Michel Precht unter den Erwartungen und schieden bereits in der Vorrunde aus.

Ergebnisse:

1. Geoffrey Bassez ? Frankreich
2. Pierre Queiroz ? Frankreich
3. Dominik Wohlgemuth ? ?sterreich
3. Andreas Nicolaidis ? Schweden
5. Vincent Simon ? Frankreich
6. Cedrik Serri ? Frankreich
7. Felix Reinhardt ? FSC Jena
8. Marc Schubert ? Wiesbadener FC

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