Logo FSC-Jena

Trainingslager Bad Malente - Sommercamp-Tagebuch

Sommercamp – Tagebuch

Bad Malente 14.08. – 19.08.2011

2011 Sommercamp Malente

» mehr Bilder 

Sonntag, 14.08.2011

Nachdem sich 24 Teilnehmer, ihre Eltern und 4 Betreuer, trotz leichter Irritationen über den Treffpunkt, an der richtigen Stelle eingefunden haben, fahren wir um 7.11 Uhr in Richtung Sommercamp ab. Am Berliner Ring treffen wir auf Uwe Fritzlar, der noch Jannis Buske im Auto hat. Jetzt sind wir vollzählig. Nun geht es in voller Fahrt Richtung Küste. Wir sind zwischenzeitlich so schnell, so dass W.Bohn fast einen Schock erleidet als er von einem Wohnwagen überholt wird. Ansonsten fahren wir vorschriftsmäßig, kämpfen uns auch durch einen Stau auf der A20 bis zur Abfahrt Eutin. Dort allerdings blitzt es 2mal in einer 40iger Zone. Nach 6:17 h sind wir um 13.29 Uhr endlich da.

Uns erwartet ein prima Objekt. Aber erst mal wird Mittag gegessen. Wir beziehen unsere Zimmer und schon beginnt das Training in der großen Sporthalle. Darum stört uns auch der Dauerregen draußen nicht.

Nach dem Abendbrot stehen 40 Bahnen in der Schwimmhalle auf dem Programm. Endlich können die Sportler ab 22.00 Uhr in die Kissen „sinken“. Die Betreuer müssen noch den Tag auswerten und den nächsten Tag vorbereiten…

 

Montag, 15.08.2011

Was ist denn am Morgen los??? Kein Frühsport – kein  MÄÄÄÄÄÄÄÄÄÄHB im Flur – wecken erst um 7:37 Uhr!!!!! Na, das kann ja ein schönes Sommercamp werden! Allerdings gibt es bei einigen Teilnehmern Orientierungsschwierigkeiten in unserer Unterkunft.

Nachdem Heike Dorow den falschen Flur erwischt hat, wundert sich auch Moritz über sein aufgeräumtes Zimmer, in dem aber auch seine Sachen weg sind. Wir nutzen den Aerobicsaal, den Kraftraum und die große Halle zum Training.

Nachmittags – HURRA wir fahren an die Ostsee. Am Strand von Behrensdorf nutzen viele Sportler die Gelegenheit und „springen“ nach einem kurzen Strandlauf ins nicht sehr warme Meer. Abends spülen wir das Salzwasser bei den 40 Bahnen in der Schwimmhalle wieder von unserer Haut.

 

Dienstag, 16.08.2011

Nun ist es doch wieder wie sonst. Wecken der „Großen“ um 6.45 Uhr –Frühsport und Lektionen im Aerobicsaal 7.00 Uhr wecken der „Kleinen“ – endlich früh ein kleiner Waldlauf.

Vegetariertag – Mittagessen: Rührei und Spinat oder Milchschnitzel mit Gemüse. Und wieder lockt das Meer – aber erst nach „getaner Arbeit“ – sprich Training am Vormittag. Wir fahren nach Scharbeutz, wo P.Kober und H.-G.Jörgens als Vorkommando eine Woche früher den Strand schon begutachtet hatten. Er ist besser als in Behrensdorf. Aber das Wetter spielt nicht richtig mit. Astrid und Wolfgang setzen sich etwas von der Truppe ab und bekommen dafür ein Kreistretboot. Die Anderen spielen im Sand.

Um 20.00 Uhr findet in der Schwimmhalle ein Staffelwettbewerb statt. Es gewinnen: Lena, Juliane, Georg und Astrid.

Danach gibt es mit Moritz Koch, Benedikt Kühnel, Heike Dorow, Uwe Fritzlar und H-G.Jörgens ein Disput über intelligente Kühe und zeugungsunfähige Bullen. Moritz weiß dann nicht wer Zeuge war und Benedikt kommt zu dem Urteil, das die Bullen blöd sind. Die anderen 3 haben Atembeschwerden und Bauchschmerzen …. vom Lachen.

Ach ja, geboxt wurde auch. Allerdings waren beide Kontrahenten W.Bohn und M.Kammel aus unterschiedlichen Gewichtsklassen.

 

Mittwoch, 17.08.

Bei der etwas vergrößerten Frühsportrunde hat Heike mit den langsamer laufenden Sportlern im Wald Orientierungsschwierigkeiten und Hans-Gerd sucht sie verzweifelt. Schließlich finden sie doch wieder zum Sommercamp zurück. Anstelle der traditionellen Sommercampwanderung per Pedes findet heute eine Bootswanderung über den Keller- und Diecksee statt. Es fällt keiner ins Wasser, kein Boot kentert und zurück finden auch alle nach 5 Stunden. Das Wetter ist heute richtig gut.

Ein Lob an dieser Stelle an Markus, Max, Enrico und Richard, die sich vom ersten Tag an rührend um die jüngeren Sportler kümmern.

Der Abend wird wieder in der Schwimmhalle verbracht.

 

Donnerstag, 18.08.

Der letzte Tag bricht an. Nachdem die Gruppe Bohn seit Tagen bereits um 6.45 Uhr mit dem Training beginnt, ziehen heute die Mitglieder der Gruppe Fritzlar nach, stehen selbständig um 6.45 Uhr auf und beginnen um 7.00 Uhr mit dem Frühsport. Und schon hat uns nach dem Frühstück die Halle wieder.

Nach dem Mittagessen, es gibt Currywurst mit Reis und Ketchup und es schmeckt so gut, dass unser sportlicher Chef gleich 2 Riesenwürste verdrückt, starten 16 Sportler noch einmal zur Bootstour. In Bad Malente verursacht Enrico einen Wasserunfall und zeitlich haben wir uns total verkalkuliert. Uwe rettet mit seinen Jungs und Mädels aber unser Abendbrot.

Die Aufregung geht weiter. Der Schlüssel von Zimmer 21 wird vermisst. Alles ist am Suchen und letztlich findet er sich wieder an.

Um 21.30 Uhr wird durch W.Bohn und H.-G.Jörgens eine positive Auswertung des Trainingslagers vorgenommen.

Auch die Resonanz unter den Sportlern ist sehr gut. Nach einigen Hinweisen für den Abreisetag beginnt die letzte Nacht des Sommercamps…

 

Freitag, 19.08.

Ohne Frühsport und wecken durch die Betreuer sind doch alle pünktlich um 8.00 Uhr beim Frühstück. Wir bedanken uns beim Küchenpersonal für das gute Essen und ihre Mühe, die sie sich gaben, wenn wir Sonderwünsche hatten. Dann sind wir um 9.00 Uhr abreisebereit. Vielleicht kommen wir im nächsten Jahr wieder.

Nach einer holprigen Heimfahrt treffen schließlich die Letzten um 15.30 Uhr am Parkplatz Wöllnitzer Str. ein.

 

Das Sommercamp 2011 ist Geschichte und die Saison 2011/2012 beginnt.

 

H.-G.Jörgens

Sommercampleiter