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Marike Wegener fliegt nach Jordanien

26.03.2011

Jenaerin bei Fecht-WM dabei

Von Michael Ulbrich

Jena. Etwas aufgeregt ist Marike Wegener schon. "Ich verlasse schließlich das erste Mal Europa", sagt die Fechterin des FSC Jena. Am Mittwoch geht es los, Ziel ist Jordanien. Dort steigen die Junioren-Weltmeisterschaften.

Marike Wegener weiß inzwischen einiges über Jordanien. Schuld sind ihr Trainer Wolfgang Bohn und FSC-Chef Peter Kober. "Es grenzt an das Tote und das Rote Meer", sagt Wegener. "Und deshalb hat sie auch eine kleine Pflegeserie vom Toten Meer bekommen", sagt Kober. In der Nähe der jordanischen Hauptstadt Amman wird gefochten. "Um genau zu sein im 'King Hussein Bin Talal Convention Center", wie Wegener sagt. Untergebracht sind die Damen allesamt in einem Vier-Sterne-Quartier samt Schwimmbecken. "Aber das werden wir wohl kaum nutzen können", sagt Wegener. Am 1.April streiten sich dann 92 Fechterinnen aus 42 Nationen um den Titel der Weltbesten in diesem Altersbereich. Auf ein Ziel will sie sich nicht festlegen. Schafft sie es unter die besten 32 Fechterinnen, wäre das "der Hammer", wie sie bemerkt. Zur Seite wird ihr auch Wolfgang Bohn stehen, ihr Heimtrainer ist am Wettkampftag vor Ort. "Wir haben vom Deutschen Fechterbund eine komplette Ausrüstung gestellt bekommen", sagt sie stolz. Aus Deutschland werden neben Wegener Inke Nehl und Anne Sauer aus Tauberbischofsheim sowie die Bonnerin Charlotte Krause an den Start gehen. "Mit denen fechte ich dann auch in der Mannschaft", sagt Wegener. Die Duelle steigen am 4.April: 18 Mannschaften aus aller Welt stehen dann auf der Planche.

Einen Tag später geht es gleich zurück nach Deutschland - im Gepäck hat Marike Wegener dann sich ganz viele Geschichten aus Tausendundeiner Nacht.

Abflug zur Junioren WM in Jordanien

Verabschieden ihre Marike: Luise Kober (li.) und Elisabeth Stoß nehmen Marike Wegener in die Mitte. Foto: Jürgen Scheere