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Emilie Müller mit erster Finalplatzierung

10.01.2011

FSC Schüler beim P.C. - Cup in Leipzig mit durchwachsenen Leistungen

Von Michael Stanek

Leipzig. Mit acht Schützlingen reiste FSC Schülertrainer Thomas Stanek am Sonntag nach Leipzig. Ziel war es, möglichst viele Punkte für die Thüringer Rangliste zu sammeln. Schließlich sollen sich möglichst viele FSC Sportler am Saisonende für die Thüringer Meisterschaften in Altenburg qualifizieren.

Am besten gelang die Punktejagd Emilie Müller. In ihrem erst 3. Turnier überhaupt schaffte sie den Sprung ins Viertelfinale im Jahrgang 2001 und jünger. Mit insgesamt fünf Siegen aus zwei Vorrunden überraschte sie nicht nur ihre Gegnerinnen, sondern auch Ihren Trainer. „Emilie hat frisch, frei, fröhlich und unbeeindruckt gefochten. Das hat mich beeindruckt.“, sagt Thomas Stanek. Im Viertelfinale unterlag sie der späteren Siegerin Julia Morgenroth (TuS Osterburg Weida), nachdem sie dieser in der Vorrunde mit 5:4 die einzige Turnierniederlage zufügen konnte. Am Ende belegte Emilie Platz sieben.

2011 Leipzig Emilie Müller Viertelfinale

Viertelfinalgegnerinnen Emilie Müller (FSC Jena, hinten) und Julia Morgenroth (TuS Osterburg Weida, vorn) in Aktion

Im Jahrgang 2001 und jünger war außerdem noch Julia Breyer am Start. Für sie reichte es leider nicht zum Einzug ins Viertelfinale. „Es war möglich, aber sie hätte die zwei knappen Gefechte gewinnen müssen“, erzählt ihr Trainer. Im Abschlussranking belegte sie Platz 12.

Im Jahrgang 1999/2000 waren mit Lilly Russwurm, Pauline Buchwald, Laura Hönnger und Eila Pes vier junge Jenaer Fechterinnen am Start. Am besten konnte sich Lilly Russwurm auf Rang 9 platzieren. Nach guter Leistung in den zwei Vorrunden mit jeweils nur einer Niederlage hatte Lilly eine gute Ausgangsposition im 16-Tableau. Auch der Start im K.O.-Gefecht gelang, doch ihre Schkeuditzer Gegnerin stellte sich geschickt. „Damit kam Lilly nicht klar, leider! Das Finale der besten Acht war drin.“ sagt Thomas Stanek. Für die drei anderen FSC Sportlerinnen kam leider schon in den Qualifikationsrunden das Aus. Pauline belegte Platz 21, Laura Platz 30. und Eila Platz 32.

Im Herrenflorett waren im Jahrgang  1999/2000 Max Bornschein und Benedikt Kühnel am Start. Beiden gelang es leider nicht, sich für das 16-Tableau zu qualifizieren. Sie belegten Platz 39. bzw. 51. „Max gelang ein guter Start, taktische Anweisungen hat er gut umgesetzt. Leider reicht die Technik oft noch nicht für eine Platzierung weiter vorn.“, sagt Trainer Thomas Stanek. „Für Benedikt hieß weiter Turniererfahrung sammeln. Er war erst zu seinem 3. Turnier, dass zeigt sich vor allem in  Präzision und Technik. Aber der Wille ist da!“

Im Jahrgang 2001 und jünger war diesmal nur Moritz Koch am Start. Sein Jenaer Mitstreiter Simon McCaulley fehlte krankheitsbedingt. Moritz scheiterte kurz vor dem Finale der besten Acht und belegte am Ende Rang 14. „Moritz hat heute solide gefochten mit guten Defensivleistungen. Leider fehlt im noch etwas die Kraft und Durchsetzungsvermögen.“ schätzt Thomas Stanek die Leistung seines Schützlings ein.

Mit dem Gesamtabschneiden war Trainer Thomas Stanek nicht ganz zufrieden, hatte er sich doch mit mehr Finalplatzierungen geliebäugelt. „Für die Schüler im Jahrgang 2000 ist es besonders schwer. Sie müssen sich neben den Gegenern aus dem eigenen Jahrgang gegen die Älteren antreten. Bei manchen merkt man dann schon körperliche Unterschiede.“, erklärt er. „Da ist ein klein wenig extra Mut nötig und auch etwas mehr Dampf beim Zustoßen. Daran müssen wir arbeiten.“

Das nächste Turnier findet bereit in 14 Tagen in Bad Langensalza statt. Dann treffen sich die Thüringer Fechtschüler zum „Pflaumenmuspokal“.