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Luise Kober in Wittenau im Finale

23.11.2010

Luise Kober verpasst Turniererfolg knapp

Von Michael Ulbrich

Jena. Nein, als Favoritin war Florettfechterin Luise Kober vom FSC Jena nicht in das B-Jugend-Turnier in Berlin gestartet. „Doch sie erwischte einen hervorragenden Tag“, sagt ihre Trainerin Susanne Michaluk. Platz zwei war der Lohn.

Einmal verlor Kober in der Vorrunde, marschierte dann über den Hoffnungslauf ins Finale der besten Acht. Gegen Benedetta Dittmann (Weimar) siegte sie gleich mit 10:6, steigerte sich dann gleich noch mal und fegte die Hallenserin Jessica Kieschnik mit 10:0 von der Planche. Das Finale bestritt sie dann gegen Vanessa Garlin vom SC Berlin. Schnell ging Kober mit 5:2 in Front - doch anschließend verließ sie ihr Trefferglück und der Vorsprung schmolz - Garling drehte das Duell und siegte. „Wenn sie diese Leistung für die kommenden Turniere erneut abrufen kann, ist die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft wie für Elisabeth Stoß in greifbarer Nähe“, sagt Michaluk.

Genau jene Elisabeth Stoß schied im Halbfinale gegen Garling aus. „Weil sie in ihren Aktionen teilweise zu inkonsequent war“, wie Michaluk sagt. Stoß müsse aber nicht traurig sein, Rang drei beweise doch die Konstanz ihrer ansprechenden Leistungen in diesem Jahr.

Ebenfalls in Berlin am Start waren Juliane Biedermann (1998) und Marie Schubert (1997). „Juliane fehlte es noch an Präzision“, sagt Michaluk - Rang 20 für Biedermann. Auf Rang 16 landete Marie Schubert. „Sie bekommt immer mehr Erfahrung und scheut sich nicht, mit den bereits viel erfahreneren Fechterinnen zu messen“, sagt Michaluk.

Bis Weihnachten gilt es nun, weiter hart zu trainieren. Die Turnierserie der B-Jugend geht Mitte Januar in Leipzig weiter.

Wittenau 2010 Luise Kober, Elisabeth Stoß und Susi Michaluk

Platz 2 für Luise Kober (li.), Platz 3 für Elisabeth Stoß (re.)
gemeinsam mit Trainerin Susi Michaluk