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Simon McCaulley erst im Stichkampf gestoppt

22.11.2010

Knappe Niederlage im Stichkampf um Gold für Simon McCaulley

Beim 15. Wittenauer Fuchs in Berlin überraschte Simon McCaulley mit Platz zwei in der Altersklasse Herrenflorett 2001+. Leider blieb ihm der ganz große Coup vergönnt. Er unterlag im Stichkampf um Platz 1 dem Leipziger Anton Koval knapp mit 3:5. Bis kurz vor Schluss war eine Überraschung greifbar nahe. 15 Sekunden vor Ende lag Simon noch mit 3:2 in Führung. Leider verließ ihn in den letzten Sekunden ein wenig das Glück, so dass er sich mit Platz zufrieden geben musste.

"Auf dem Weg ins Finale steigerte sich Simon stetig. Es gelang ihm sogar Seriensieger Markus Praus aus Halle in der Finalrunde zu besiegen. Gegen ihn war Simon in der Vergangenheit fast chancenlos. Er hat heute konzentriert gefochten und taktische Anweisungen sehr gut umgesetzt. An Mut und Wille fehlt es nicht - nur an der Technik müssen wir noch viel schrauben" resümiert Trainer Thomas Stanek nach dem Wettkampf.

Wittenau 2010 Simon McCaulley

Ebenfalls in dieser Altersklasse ging Moritz Koch an den Start. Nach gutem Beginn erwischte dieser jedoch eine sehr starke 2. Runde mit Markus Praus sowie vier polnischen Fechtern. Hier gelang ihm leider nur ein Sieg. "Schade, dass es nicht gereicht hat. In der zweiten Runde verliert Moritz zwei Gefechte knapp und am Ende fehlen ihm nur zwei Treffer zum Weiterkommen. Ärgerlich. Technisch sieht es schon sehr gut aus, nur der Mut fehlt ihm noch an vielen Stellen. Das ganze Gegenteil von Simon." schätzt Thomas Stanek die Leistung von Moritz ein. Am Ende belegte er Platz 12.

Im Damenflorett waren Lilly Rußwurm (1999) und Laura Hönnger (2000) am Start. Lilly musste leider in der 2. Runde verletzungsbedingt aufgeben, nachdem sie sich die Hand bei einem Zusammenstoß mit ihrer Gegnerin prellte. Zuvor hatte sie eine solide Leistung vor allem in der Verteidigung gezeigt. Wer weiß, was noch drin gewesen wäre. Am Ende belegte Lilly Platz 15.

Laura stand in Berlin erst zum 4. Mal auf der Wettkampf-Planche. Ihr gelang leider kein Sieg in der ersten Runde. "Laura hat den Anfang etwas verschlafen, musste dann noch hinnehmen, dass eine Gegnerin verletzungsbedingt aufgab, so dass sie eine Chance weniger auf einen Sieg hatte. Bei Laura merkt man noch, dass sie noch nicht so lange dabei ist. Es fehlt noch an Präzision, aber wir arbeiten daran." bemerkt Trainer Thomas Stanek.