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FSC Frischlinge überzeugen

20.11.2010

Schülerranglistenturnier des FSC Jena mit positiven Überraschungen

Von Michael Ulbrich

Jena. Das Kuscheltier darf nicht fehlen. Die Mama hält es fest in den
Händen, während die Tochter das Florett schwingt. Beim Schülerturnier des
FSC Jena werden die Daumen gedrückt, was das Zeug hält. Später fließen
Tränen, andere Augen leuchten. Die Jüngsten dieses Sportes messen sich schon
auf gutem Niveau. Für den Gastgeber FSC springt bei 120 Teilnehmern in allen
Jahrgängen eine Platzierung auf dem Stockerl heraus: Simon McCaulley wird
Dritter im Jahrgang 2001 und jünger.

"Das war erwartungsgemäß und entspricht seiner Ranglistenplatzierung", sagt
FSC-Trainerin Susanne Michaluk. Auf Position eins steht McCaulley in
Thüringen - und bleibt auch dort. Bei diesem Turnier in Jena sammelte er
dafür weitere wichtige Punkte für die Rangliste, die am Ende entscheidend
ist für die Qualifikation für die Landesmeisterschaften. Sein Vereinskamerad
Moritz Koch schafft es zum ersten Mal in seiner noch jungen Karriere ins
Finale der besten Acht, jubelt über Rang sieben. Max Bornschein (2000) fehlt
zum Schluss ein Sieg zum Einzug in diese Finalrunde, er wird Zehnter. "Er
hat sich aber technisch verbessert gezeigt", sagt Michaluk. Oskar Delitz
(1999) wird in seinem Tableau 14. - er grämt sich aber nicht, war es doch
erst sein zweites Turnier überhaupt.

Andere dagegen sind als Frischlinge in dieses Turnier gestartet. Elisa
Hensel (1999/8.), Benedikt Kühnel (2000/18.), Emily Müller (2001; eigentlich
2003/11.) und Julia Breyer (2001/12.) hatten ihre Turnierreifeprüfung erst
Tage zuvor absolviert und überzeugten sogleich. "Bei allen war das eine
super Leistung und ein ordentlicher Einstieg", sagt Michaluk. Alle seien mit
ganz viel Freude dabei gewesen und hätten diesen für sie als
Schnupperturnier gedachten Wettkampf genutzt, um Erfahrung zu sammeln.
Etwas mehr davon haben Pauline Buchwald (2000/6.), der nur ein Treffer zu
einer besseren Platzierung fehlte, und Laura-Sophie Hönnger (2000/7.).
Letztere ficht gerade erst ein halbes Jahr - "Doch schon hat sie eine
Finalplatzierung geschafft", sagt Michaluk, die nicht verhehlen mag, darauf
stolz zu sein. Etwas mehr drin sei bei Lilly Rußwurm gewesen, die im
Jahrgang 1999 Fünfte wird. "Bei ihr fehlt noch ein bisschen der Mut zum
Angriff - deshalb hat sie auch das Viertelfinale verloren", sagt Michaluk.
Doch schon heute haben alle Gelegenheit, es besser zu machen. Es Großteil
der FSC-Equipe wird in Berlin am Start sein. Beim Turnier "Wittenauer Fuchs"
geht es wieder um wichtige Ranglistenpunkte für Thüringen. Sämtliche
Kuscheltiere werden dabei sein - und die Mamas sowieso.