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Simon McCaulley mit Silber in Nordhausen

18.09.2010

FSC-Schüler starten beim Ranglistenturnier in Nordhausen

18.09.2010

Nordhausen. Die lange Sommerpause ist vorbei – am vergangenen Wochenende starteten die Schüler des FSC Jena in die neue Wettkampfsaison.  Der Lohn für die vielen vorbereitenden Trainingseinheiten sollte eingefahren und die steigende Aufregung in Energie auf der Planche umgewandelt werden.

Im Herrenflorett konnte Simon McCaulley (Jg. 2001) mit dem 2. Platz das erste Ausrufezeichen der Saison setzten.  Er musste sich lediglich im Finale dem Hallenser Marcus Praus geschlagen geben.

Nordhausen 2010 Simon McCaulley

Simon holt sich taktische Anweisungen von FSC-Trainer Thomas Stanek

Moritz Koch (JG. 2001) verpasste äußerte Knapp die Finalrunde der besten 8 und belegte Platz 10. Er setzte sich aber souverän in der Bambini-Runde (Jg. 2001+) durch.
Max Bornschein (Jg. 2000) erwischte keinen guten Tag zum Auftakt und konnte sich in der Vorrunde lediglich einmal gegen seine Gegner durchsetzen und erreichte am Ende Platz 9.
Im Jahrgang 1999 der Herrenflorettisten gingen die FSC-Starter mit unterschiedlichen Vorzeichen an den Start. Für Robert Dorow und Dominik Kerzel bedeutete das Turnier den Start in die nunmehr 3. Saison und ein Wiedersehen mit alten Bekannten der Vorjahre. Die Voraussetzungen bei Oskar Delitz waren wiederum völlig andere – er hat erst in der abgelaufenen Saison mit dem Fechtsport angefangen und das Turnier in Nordhausen sollte als eine Standortbestimmung in der Thüringer Fechtszene dienen.
Die Hoffnungen der FSC-Trainer, die gute Leistung Roberts bei den Thüringer Meisterschaften vom Juni zu wiederholen wurden nicht erfüllt. Mit einigen Niederlagen aus der Vorrunde musste Robert im Viertelfinale die Segel streichen und landete auf Platz 7.
Oskar konnte die guten Trainingsleistungen der letzten Wochen bestätigen und  bis in Runde der besten 12 vorstoßen. Ein sehr zufrieden stellendes Ergebnis, wen man bedenkt, dass Oskar seit nicht mal einem Jahr trainiert.
Für Dominik war es rabenschwarzer Tag. Ohne Sieg in der Vorrunde blieb nur der 21. Platz im Gesamtklassement.

Die Mädchen des FSC waren mit einer sehr jungen und dynamischen Gruppe am Start. Lilly Rußwurm konnte leider nicht am Turnier teilnehmen, sodass die Augen ganz auf die nachfolgenden Jahrgänge gerichtet waren.
Julia Breyer (Jg. 2001) und Laura Hönnger (Jg. 2000) teilten das gleiche Los wie Oskar Delitz. Für Sie war es das 2. Turnier ihrer noch jungen Laufbahn. Für beide ging es vorwiegend darum Erfahrung und Selbstvertrauen zu sammeln und ein wenig Turnierroutine zu erlangen. Wacker schlugen sich beide in ihren Vorrunden. Julia konnte ihren ersten Sieg im Wettkampf feiern und beendete das Turnier auf dem 7. Platz. Für Laura reichte trotz bemerkenswerter athletischer Bemühungen nicht für das Viertelfinale. Sie scheiterte knapp und belegte am Ende Platz 9.
Pauline Buchwald ging ebenfalls im Jahrgang 2000 an den Start – sie meistere ihre Vorrunde sicher und zog in die Finalrunde der letzten acht ein. Leider blieb ihr das Podium durch die Niederlage im Viertelfinale verwehrt, sie belegt letztendlich Platz 5.

 

FSC-Trainer Thomas Stanek zum Turnier in Nordhausen:

„Die Leistungen unserer Kinder waren aus meinen Augen durchwachsen aber zufrieden stellend. Simons 2. Platz war hoch verdient und am heutigen Tag das Maximum. Sein Hallenser Finalgegner ist ihm einfach körperlich weit voraus – was in dem Alter noch nicht zu kompensieren ist. Max und Moritz sind nicht dort angekommen, wo ich es mir erhofft hatte. Insbesondere Moritz hat sehr gut trainiert die letzten Wochen und den Tag auch sehr konzentriert und engagiert begonnen – jedoch konnte er dieses Level nicht über den gesamten Wettkampftag halten.  Die Mädels haben gut gekämpft, jedoch merkte man insbesondere den beiden Jüngsten die fehlende Turnierpraxis an.
Insgesamt müssen wir technisch und taktisch noch um einiges besser werden und konzentrierter trainieren. Wir sind auf dem richtigen Weg, jedoch liegt noch eine Menge Arbeit vor uns – ich möchte das wir uns auf jeden Fall wieder an der Spitze des Schülerbereichs in Thüringen langfristig  und nachhaltig etablieren.“