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Eine runde Meisterschaft

Eine runde Meisterschaft

Auch wenn der diesjährige Ausrichter der Deutschen Juniorenmeisterschaft, der Fechtsportclub Jena, Podiumsplätze im Einzeln- und Mannschaftswettbewerb verfehlte, sah man an der Saale zufriedene Gesichter. So fiel auch das Fazit von FSC-Präsident Peter Kober und Trainer Wolfgang Bohn ausnahmslos positiv aus. "Es war ein sehr gutes Wochenende mit zum Teil hochklassigen Gefechten in diesem Altersbereich. Der Deutsche Fechterbund hat uns für die Organisation und Ausrichtung zu einer Veranstaltung auf höchstem Niveau gratuliert. Es war eine runde Meisterschaft", so Kober.    

 

Vor allem die Einzelwettkämpfe am Samstag sorgten für sehr gute Stimmung und viel Spannung im Fair-Hotel. Während sich der Tauberbischofsheimer Martin Bundschuh im Finale um die Deutsche Meisterschaft gegen seinen Mannschaftskameraden Markus Hartmann  (ebenfalls TBB) durchsetzen konnte, landete mit Florian Hein der beste Jenaer auf Rang 12. "Florian hat eine sehr ordentliche Leistung abgeliefert. Er war vor einem halben Jahr ganz unten, wollte eigentlich aufhören und ist jetzt wieder zurück, dran an Deutschlands Besten", lobte Trainer Bohn seinen Schützling. Der ebenfalls vom Landesleistungszentrum Jena stammende und für Weida startende Michel Precht belegte als zweitbester Thüringer den 14. Platz. Alle anderen FSC-Starter verfehlten den Sprung unter die letzten 32.

 

Im Mannschaftswettbewerb erreichte der FSC Jena mit Rang 6 sein vorab formuliertes Minimalziel. "Dennoch wäre mehr drin gewesen. Der Start in den Wettkampf gegen Koblenz ist nicht optimal gelaufen. Hätten wir hier besser abgeschnitten, wäre uns in der folgenden Runde Tauberbischofsheim erspart geblieben", so Bohn. Nach zwei Pflichtsiegen gegen Essen und Burgsteinfurt folgte anschließend das Aus gegen den TBB. "Gegen Tauber zu verlieren ist keine Schande", so Bohn mit Blick auf das Duell gegen die Fechterhochburg. Gold im Mannschaftswettbewerb sicherte sich der OFC Bonn am Ende überraschend klar mit 45:15 gegen Tauberbischofsheim. Dritter wurde der Heidenheimer SB.