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Deutsche Meisterschaften Herrenflorett der A- Jugend (Mannschaft)

Deutsche Meisterschaften Herrenflorett der A- Jugend (Mannschaft)

(1.2.2009) Der Sonntag begann mit einer unerfreulichen Nachricht: Die Th?ringer A- Jugendlichen mussten die Vorrunde der Mannschaftsmeisterschaft fechten. Drei deutsche Mannschaften waren davon befreit, Th?ringen lag bei diesem Ranking auf Platz vier unter den 19 Mannschaften. Das bedeutete drei Mannschaftsk?mpfe mit 27 Einzelgefechten mehr, bevor Tauberbischofsheim, Heidenheim und Moers ?berhaupt in das Geschehen eingreifen mussten. Die Th?ringer erledigten die Aufgabe mit Bravour, gewannen alle drei Mannschaftsk?mpfe klar gegen Kreuznach, Kaiserslautern und Burgsteinfurt. Anton Mei?geier, als Nachr?cker eigentlich nur Reservist f?r die Mannschaft, bekam von Beginn an reichlich Einsatzzeit und machte seine Sache sehr ordentlich, leistete wertvolle Beitr?ge zu den klaren Siegen. So konnten Strate, Opel und Precht ?K?rner? sparen f?r die k.o.- Gefechte der besten 16 Mannschaften.
Zuerst kam mit Niedersachsen eine l?sbare Aufgabe (45:17), dann mit Hessen ein harter Brocken. Trainer Wolfram Parade bereitete seine Mannschaft auf enge Gefechte und vor?bergehende R?ckst?nde vor, durch die man nicht von der taktischen Marschroute abkommen sollte. Die Jungs machten es besser: Sie stellten den Spitzenfechter der Hessen Niklas Uftring (Hanau) erfolgreich kalt und schafften fast in jedem Gefecht ein kleines Trefferplus. Am Ende kam ein ungef?hrdeter 45:30- Sieg heraus. Mit dem Erreichen des Halbfinales war nun sogar eine Medaille in Reichweite. Konkurrenten hierbei jene drei von der Vorrunde befreiten Mannschaften. Gegen Tauberbischofsheim gab es im Halbfinale eine nicht unerwartete Niederlage. Nun lagen alle Hoffnungen im Kampf um Bronze gegen Moers. In diesem kleinen Finale gegen die Gastgeber der Meisterschaft waren dann aber Konzentration und Kraftreserven am Ende. Der Kopf wollte noch, aber die Zuschauer der Halle trieben die Moerser Jugendlichen vom ersten Gefecht an(5:1)zu einem stetig wachsenden Treffervorsprung, den zu verringern einfach nicht mehr gelingen wollte. Moers holte unter Jubel in der Halle mit 45:33 die bronzene Medaille. Gold gewann wie im Vorjahr Heidenheim gegen Tauberbischofsheim. F?r die Viertplazierten gab es vom Veranstalter leider nicht einmal Urkunden ?
Es dauerte dann etwas Zeit, bis man sich im Th?ringer Lager wieder freuen konnte, die viertbeste Mannschaft Deutschlands zu sein. Und das, zumal kurz vor dem Wochenende nicht sicher war, ?berhaupt gen?gend Fechter f?r eine Mannschaft zusammen zu haben und die gesundheitlich angeschlagenen Jugendlichen die letzten Tage kaum trainieren konnten.

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