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Medaillensatz für die jüngsten FSC-Fechter

Medaillensatz f?r die j?ngsten FSC-Fechter

Am 30.11.2008 fand in Schkeuditz das 18. S?chsische Wichtelturnier der Sch?ler statt. Insgesamt waren 136 Starter in den Altersklassen 1997-2001 am Start, darunter 9 Fechter/innen vom FSC Jena.
Nach jeweils 1 oder 2 Vorrunden und einem Halbfinale wurde ein 8er Finale im Direktausscheidmodus auf 8 Treffer gefochten. Das ist im Sch?lerbereich ungew?hnlich, da sonst ein 6er Finale auf 4 Treffer ?blich ist (jeder gegen jeden).
Richard Dorow (1998) erwischte einen starken Tag und hat sich im Verlauf des Wettkampfs stark gesteigert, nachdem es in den Anfangsgefechten der ersten Runde nicht “rund lief”.
Im Viertelfinale erwischte er einen ?Angstgegner?, gegen den er bereits in der Vorrunde verloren hatte. Nach anf?nglichem R?ckstand k?mpfte sich Richard bravour?s in das Gefecht zur?ck, holte den R?ckstand auf und gewann schlie?lich. Im Halbfinale focht er taktisch clever und gewann auch hier sicher. Und im Finale setzte er sich gegen den Bezwinger von Paul Wei?, Christian Lehmicke vom FC-Schkeuditz, wiederum mit einer sehr guten taktischen Leistung verdient durch. Am Ende der zweite Turniersieg f?r Richard in dieser Saison!
Paul Wei? (1998) erwischte einen tollen Start in den Wettkampf. Ohne gro?e Probleme setzte er sich in den Vorrunden und ohne Niederlage bis in das Viertelfinale durch. Dort gewann er erneut deutlich gegen Toni L?sche vom FSC Nordhausen. Im Halbfinale gegen Christian Lehmicke k?mpfe Paul bis zum Schluss, musste sich aber dennoch knapp geschlagen geben. Am Ende mit Platz 3 wieder ein Platz auf dem Treppchen!
Philippe Anscin erwischte leider keinen guten Tag. Bei seinem erst 2. Turnier war er sehr aufgeregt und dies blockierte ihn mehr als gedacht. Obwohl er in jedem Gefecht toll gek?mpft hatte, gl?ckten ihm die Aktionen leider nicht so wie noch in Jena beim Sch?ler-Cup. Am Ende musste er mit Platz 23 schon fr?hzeitig das Feld den anderen ?berlassen.
Luise Kober (1997) hat einen tollen Tag erwischt. Nachdem sie ihre anf?nglicher Nervosit?t abgelegt hatte, gewann sie alle Gefechte und zog locker in das Viertelfinale ein. Dort kam es zu einem spannenden Gefecht gegen Karolin Speer aus Leipzig. Nachdem die Kampfzeit von 2×2 Minuten beim Trefferstand von 6:6 abgelaufen war, musste die Verl?ngerung entscheiden. Luise hatte keinen Vorteil und musste so selbst einen Treffer setzen, um in das Halbfinale einzuziehen. Sie setzte alles in einen mutigen Angriff und gewann dieses Gefecht verdient mit 7:6. Im Halbfinale setzte sie sich ebenfalls mit einer guten fechterischen und taktischen Leistung gegen Elisabeth Sto? von der TSG Halle durch. Im Finale k?mpfte sie stark, hatte aber gegen Benedetta Dittmann aus Weimar nichts mehr dagegen zu setzen und verlor. Aber am Ende Platz 2 und ein starker fechterischer Tag f?r Luise!
Robert Dorow (1999) konnte sich ebenfalls in seinen Vorrundengefechten und im Halbfinale sicher f?r das Finale der letzten 8 qualifizieren. Dort erwischte er ?Lospech? mit einem Gegner, mit dem er fechterisch nicht zurecht kam
Er musste sich am Ende geschlagen geben und erreichte einen guten 5. Platz und etablierte sich in seiner Altersklasse.
Hochachtung muss man vor Simon Mc Caulley (2001), unserem kleinsten und j?ngsten Musketier haben:
Er muss im Jahrgang 1999 mitfechten. Trotz dieses Alters- und Leistungsunterschiedes gewann Simon bei seinem zweiten Wettkampf in der Vorrunde zwei Gefechte und zog so in die zweite Runde ein. Auch dort konnte er ein Gefecht gewinnen und am Ende fehlte ihm nur ein Treffer f?r die Qualifikation f?r das Halbfinale. Am Ende ein sehr guter 13. Platz f?r Simon
?berraschend auch der 8. Platz von Lilly Ru?wurm (1999), ebenfalls bei ihrem zweiten Turnier. Auch sie ?berstand die Vorrunde und (ganz ?berraschend) ohne Niederlage das Halbfinale. In ihrem Direktausscheidgefecht musste sie schlie?lich gegen die sp?tere Siegerin Sophia Werner aus Berlin fechten und verlor nach toller Aufholjagd 8:5.
Adrian Herwig (1997) gelang es zum ersten Mal, in dem stark besetzten Jahrgang die Vorrunde zu ?berstehen. In der zweiten Runde schlug er sich wacker. Dennoch reichte es nicht zu weiterkommen. Am Ende Platz 20
Bei diesem Turnier wurde (?hnlich wie beim K?nigspokal in Halle) am Ende des Tages der beste Verein ausgezeichnet. Jeweils der Beste aus jedem Jahrgang z?hlte f?r diese Wertung. Der FSC Jena belegte in diesem Jahr mit nur zwei Punkten R?ckstand Platz 2 hinter dem PSV Weimar. Schade ist, dass der FSC Jena nur durch die blo?e Anwesenheit von Juliane Biedermann (1998), die leider kurzfristig krank geworden war, 3 Punkte zus?tzlich gehabt h?tte und so in der Mannschaftswertung ganz vorn gewesen w?re. Aber auch so k?nnen wir, so denke ich, mit dem zweiten Platz zufrieden sein.

Susanne Michaluk

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